WIE MAN MIT ÜBER 50 IMMER NOCH EIN ERFOLGREICHER UNTERNEHMER WERDEN KANN

WIE MAN MIT ÜBER 50 IMMER NOCH EIN ERFOLGREICHER UNTERNEHMER WERDEN KANN

Richtig: der Zug ist für Dich noch nicht abgefahren. Aber aufspringen musst Du schon selber.

Schauen wir den Tatsachen doch mal ins Gesicht. Wenn es mit der beruflichen Karriere bis spätestens Anfang 40 nicht geklappt hat, ja dann wird wohl nichts mehr draus. Falls Du es bis dahin geschafft hast, Dich die Karriereleiter hochzuarbeiten, geht in Deinen 50ern langsam die Sonne Deiner Karriere wieder unter. Es ist kein Geheimnis, dass Führungspositionen am liebsten mit 40ern besetzt werden. Ist ja auch klar; ihre Weiterbildung ist abgeschlossen, sie sind noch hungrig, wollen sich profilieren, ihr Ego füttern und lassen sich noch etwas formen (wenn auch nicht alle). Ab 50 hast Du eine gewisse persönliche Reife erreicht. Du lässt Dir nicht mehr alles vorschreiben, wirst ruhiger und besonnener und wagst Entscheide zu hinterfragen. Schliesslich verfügst Du über wertvolle Erfahrungen, die Du über Jahrzehnte gesammelt hast.

Ich habe mehr als einmal beobachten können, wie es reiferen Vorgesetzten ergangen ist. Irgendwo in den 50er haben sie dann nicht mehr zur Unternehmenskultur gepasst oder man sagte sie wären ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen und nicht mehr so belastbar. Ja und langsamer als die Jungen seien sie auch. Es ist selbstredend, dass es nicht nur Vorgesetzten so ergeht. Auf jeder Stufe. Aber eben auch ganz oben.

Dazu meine ganz persönliche Meinung. Jeder von uns geht den gleichen Weg. Wir alle werden älter und verändern uns. Ich bin fest der Überzeugung, dass jede Generation in einem Unternehmen ihren Platz haben muss, auch in der Führungsriege. Lebenserfahrung lässt sich mit keinem Diplom aufwiegen. In früheren Kulturen wurde die ältere Generation als die “alten Weisen” hochgeachtet. Bei uns könnte man meinen, dass alt werden gleichbedeutend ist mit anderen zur Last fallen. Ich kann es nur wiederholen; Erfahrung und persönliche Reife lassen sich mit nichts aufwiegen. – Ich stelle mir manchmal vor, welche Gefühle es auslösen muss, wenn man mit Mitte 50 «ausgestaubt» wird. Gestern war man noch Vorgesetzter und hatte ein Team von 20 Leuten unter sich und heute ist man niemand mehr. Gestern rannte man von Meeting zu Meeting, hatte 100 e-mails täglich und unzählige Telefonate. Man ist von Pontius bis Pilatus gereist. Heute? Heute ruft niemand mehr an. Keine Telefonanrufe mehr und keine e-mails, ja ausser vielleicht mal eine im Spamfilter. Ich glaube, bei den wenigsten geht so etwas spurlos vorüber. Dann kommt bei vielen noch die Existenzangst hinzu. Bis zur Rente ist es ja noch etwas hin; wenn sie denn wirklich kommt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere in die Depression verfällt oder schlimmeres passiert.

Ich möchte Dir dazu eine Geschichte erzählen, die mich emotional sehr berührt hat. Sie ist genauso passiert. Es geht dabei um einen CEO eines der grössten Finanzhäuser der Welt mit Sitz in der Schweiz. Die ersten vier Jahre seiner Amtszeit waren sehr erfolgreich. Der Konzern galt zwar als etwas verstaubt und langweilig, aber solide. Dann drehte der Wind. Es kamen neue Grossinvestoren und Verwaltungsräte und es wurde mehr vom Management erwartet. Der Druck nahm massiv zu. Das Management kämpfte an allen Fronten um dem Druck stand halten zu können und die geforderten Ergebnisse zu erreichen. Im Herbst 2015 wies der Konzern ein miserables Quartalsergebnis aus und scheiterte auch noch bei einer grossen Firmenübernahme.  Die Konsequenz war, dass im gleichen Jahr, am 1. Dezember der CEO gezwungen wurde seinen Rücktritt bekannt zu geben, und zwar bereits auf Ende Jahr.  Der damalige Verwaltungsratspräsident hat dann gleich auch die Funktion des CEO’s übernommen. Als es Anfang 2016 weiter bergab ging hat man das gemacht, was man in solchen Fällen immer macht. Man entlässt ein paar Mitarbeiter. Es waren insgesamt 8’000. Der ehemalige CEO sah sein Lebenswerk zerstört. Von den sechs Jahren als CEO und vorher in anderer Funktion im gleichen Konzern war er nahezu immer erfolgreich gewesen. Jetzt ging es einmal nicht so gut – man muss sich schon fragen, wieso. Hat es vielleicht etwas mit den hohen Erwartungen der Investoren zu tun gehabt? – war alles was er vorher gemacht hatte auf einen Schlag vergessen. Alle Erfolge, alles Erreichte zählte nichts mehr.

Im deutschsprachigen Raum ist es als «Gescheiterter» immer noch schwierig sich wieder auzurappeln. Du wirst als «Loser» abgestempelt und niemand will mehr etwas mit Dir zu tun haben. So erging es auch dem ehemaligen CEO. Keine Engagements mehr. Nicht mal in der Uni wollte man ihn als Gastredner haben. Alle Aufgaben waren mit einem Male weg. Noch im Frühling 2016 hatte er in einem Interview einer grossen Schweizer Zeitung gesagt, dass es ihm schwerfalle wieder auf die Füsse zu kommen. Ein paar Tage später hatte er sich in seinem Haus erschossen. Er wurde 59 Jahre alt.

Was es noch schwerer macht die Tragödie zu verstehen, ist, dass er nicht der Erste war. Bereits drei Jahre vorher hat sich der Finanzchef des gleichen Unternehmens das Leben genommen. In seinem Abschiedsbrief hatte der den Verwaltungsrat für seinen finalen Akt verantwortlich gemacht.

Die Geschichte zeigt sehr deutlich; egal wie steil eine Karriere auch verlaufen mag, sie kann abrupt zu Ende gehen.

Ich behaupte, dass man gerade in den 50er sehr vieles hat, um als Unternehmer durchzustarten. Schau mal: Du hast so viel gelernt in Deinem Beruf und verfügst über unbezahlbare Lebenserfahrungen. Jetzt musst Du nur noch die Energie aufbringen Dein Glück selber zu suchen und nicht einfach das nehmen, was man Dir gibt.

Mir ist bewusst, mit 50 hat man einen Rucksack an Verpflichtungen angehäuft, ist vielleicht etwas ängstlicher und verfügt möglicherweise gar nicht über so viel Kapital. Und genau darum, solltest Du Risiken minimieren. Das geht sicher nicht als Angestellter. – Hast Du mal den Film «Prakti.com» (engl. «The Internship») mit den Schauspielern Owen Wilson und Vince Vaughn gesehen? Es geht dabei um zwei Verkäufer für Luxusuhren. Beide in den 50er. Sie gehörten zu den Top-Shots in ihrem Beruf. Eines Tages haben sie ihren Job verloren und mussten bei Google ein Praktikum absolviert. Eine echt witzige Komödie. Doch eine Aussage im Film hat mich nachdenklich gestimmt. Als sie den Job verloren hatten, sagte Own, der eine Verkäufer: «Ich hatte Träume und wollte immer Unternehmer sein. Aber es war mir einfach zu riskant und ging auf Nummer sicher und entschied als Angestellter zu arbeiten. Nur um jetzt feststellen zu müssen; dass ich es genau umgekehrt hätte machen sollen. Ich habe es vermasselt.»

Du kannst Unternehmer werden, trotz Deinen Verpflichtungen, auch wenn Du nicht viel Kapital hast und auch wenn Du etwas ängstlich bist. – Wenn Du mich kennst, weisst Du, ich empfehle Dir ein Unternehmen zu kaufen. Aber statt, dass Du jetzt viel Geld für Berater in die Hände nimmst und von enttäuschender Kaufverhandlungen zu nächsten zu rennst, weil es auch beim fünften Mal wieder nicht geklappt hat, habe ich eine viel bessere Lösung für Dich.

Ich habe ein Programm gebaut, dass Dich in die Lage versetzt in ungefähr vier Monaten selbständig – in eigener Regie – mit allem nötigen Wissen ein Unternehmen zu kaufen. Ich stehe Dir als Ratgeber immer zur Seite. Wenn Du mein Programm gemacht hast, dann garantiere ich Dir, dass Du viel Geld sparst, eine viel grössere Chance hast, das richtige Unternehmen zu finden und nichts im Dunkeln bleibt, weil Du jeden noch so kleinen Schritt im Prozess kennst. Auch die Finanzierung ist dann in den meisten Fällen gar kein Problem. Ein Unternehmenskauf ist ein Projekt. Ein sehr grosses Projekt. Und jeder Unternehmer oder Geschäftsführer weiss; die Projektleitung darf man nicht in externe Hände geben. Warum also ein Firmenkauf?

Statt, dass Du nun hin- und herüberlegst, ob das Dein Weg sein könnte, gehe auf meine Website https://corneliuskohler.com und suche unter Termin buchen eine Zeit aus, um mit mir darüber zu sprechen. Gerne erkläre ich Dir in einem unverbindlichen und kostenfreien Gespräch, wie Du das Ziel erreichen kannst. Dann kannst Du entscheiden, ob das etwas für Dich ist.

Lass’ Dir zeigen, wie es geht.  Du hast jetzt nicht mehr die Zeit es selber zu probieren oder die Entscheidung weiter aufzuschieben. Spring auf den Zug auf, bevor er wirklich abfährt.  

Erfolgreich Firmen Kaufen
Vom Angestellten zum Unternehmer

«Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit

Benjamin Franklin