WHY PLAYING SAFE MAKES YOU PLAY SMALL – ODER WARUM DIR SICHERHEIT DEINE FREIHEIT RAUBT

WHY PLAYING SAFE MAKES YOU PLAY SMALL – ODER WARUM DIR SICHERHEIT DEINE FREIHEIT RAUBT

Der Mensch ist in gewisser Hinsicht sehr einfach gestrickt. Er denkt und handelt lediglich aufgrund zweier Impulse: Angst und Freude. Die Angst ist leider bei den Meisten viel stärker ausgeprägt. Aber genau diese Angst beraubt uns unserer Möglichkeiten einer grossartigen Zukunft und manövriert uns stattdessen in die Sackgasse von Sicherheit, die gar nicht existiert.

Das grösste Problem bei der Angst ist, dass man die Fähigkeit verliert rational zu denken. Die Wahrnehmung ändert sich, die Aufnahmefähigkeit ist eingeschränkt, der Stresslevel steigt und gewisse Körperfunktionen – wie die Verdauung – werden heruntergefahren während andere in den «Overdrive» gehen (das Blut fliesst in die Muskeln). Man befindet sich im «Survival Mode» und will um alles in der Welt weg. Geht das nicht, stellt sich der Mensch auf Kampf ein. Forscher erklären dieses Verhalten mit unserem angeborenen Urinstinkt, den unsere Vorfahren in der Savanne brauchten, um zu überleben. Jedes Geräusch konnte damals Gefahr bedeuten. Man wusste nie, welches Raubtier hinter dem nächsten Busch lauerte. Zum Glück hat sich die Welt weiterentwickelt und wir müssen uns nicht mehr vor Raubtieren fürchten, doch unser Instinkt ist nach wie vor vorhanden. Manchmal ist er nützlich, aber meistens hinderlich, sehr sogar.

Keiner ist davor gefeit

Dieses Phänomen ist bei allen Menschen vorhanden, auch bei sehr rational Denkenden. Was Marketing-Leute schon lange wissen, wurde nun auch wissenschaftlich bewiesen. Bei jeder Entscheidung, die wir fällen, egal ob impulsiv oder basierend auf Recherchen und komplizierten Analysen, spielen unsere Emotionen, wozu auch die Angst gehört, eine tragende Rolle. Als junger und unerfahrener Revisor hatte ich mal miterlebt, wie ein grösseres Unternehmen zum Verkauf stand. Unsere Firma war mit der Vendor Due Diligence beauftragt worden und musste den Wert dieses Unternehmens bestimmen. Da wurden natürlich alle Geschütze aufgefahren; Discounted Cash Flow, WACC, Betafaktor, Abriebsrate, Tax Amortization Benefit, Multiples und weiss der Geier was es noch alles gibt. – Wenn Dir diese Begriffe jetzt nichts sagen, keine Sorge. Wie Du gleich sehen wirst, ist es ziemlich egal. – Das zum Verkauf stehende Unternehmen wurde schliesslich auf CHF 150 Mio. geschätzt. Lange Verhandlungen mit dem Interessenten folgten. Dann eines Tages gingen der Verkäufer und der potentielle Käufer zusammen Abendessen. Beim Glas Wein wurde der Deal zwischen diesen beiden Männern mit CHF 100 Mio. besiegelt. Was ich damit sagen will, ist, dass rational gesehen, das Unternehmen zwar 50% mehr Wert gehabt hätte, aber es müssen auch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben, und Emotionen – gut möglich auch Angst – waren ganz bestimmt mit von der Partie.

In der Schweiz, Deutschland und Österreich wird die Bevölkerung jährlich zu ihren grössten Ängsten befragt. In allen Ländern gehört eine ganz bestimmte Angst immer zu den Top 3: Job-Verlust. Als die Befragung in der Schweiz das letzte Mal gemacht wurde, lag die Arbeitslosenquote praktisch auf historischem Tiefststand. Die grösste Angst von Herrn und Frau Schweizer war aber auch diese Mal Job-Verlust. Und das in einem Land, das Arbeitnehmern so gute Voraussetzungen bietet und ein Sozialsystem hat, das seines Gleichen sucht (Schweden gehört übrigens schon lange nicht mehr zu den Vorzeige-Modellen).

ÄNGSTE SIND HARTNÄCKIGER ALS DU GLAUBST

Ängste sitzen so tief und, wenn wir uns deren nicht bewusstwerden, ist es fast aussichtslos sie wieder loszuwerden. Nach meinem Studium bin ich damals in die Revision gegangen. Es gab genau zwei Gründe für diese Entscheidung: Mein Dozent hatte damals gesagt, dass Revision in Sachen Finanzen eine der höchsten Disziplinen darstelle. Da ich gut mit Zahlen umgehen konnte («eben rational denkend bin») und ich zu den Besten gehören wollte, hatte ich eine Stelle in diesem Bereich gesucht. Der zweite Grund war der; Revisoren braucht es immer (… ja, das glaubte ich damals noch). Also ein Sicherheitsgedanke. Ich war das Paradebeispiel einer risikoadversen Person. Zugegeben eine ziemlich gute Eigenschaft für einen Revisor, aber schlecht für’s berufliche Vorwärtskommen. Ich hatte das Risiko gescheut wie der Teufel das Weihwasser, obwohl es keinen rationalen Grund dafür gab. Hatte ich doch bis dahin nichts erlebt, was dieses Denken gerechtfertigt hätte. Nach einigen Jahren hatte ich festgestellt, dass ich zwar die Sicherheit hatte, die ich wollte, aber ich hatte etwas anderes nicht, das ich genauso sehr wollte: Freiheit. Ich hatte immer geglaubt, wenn ich Sicherheit hätte, dann würde ich mich frei fühlen. Aber genau das Gegenteil ist passiert. Später habe ich gelernt, dass der Mensch einerseits Sicherheit sucht aber eben auch das Ungewisse, das Unsichere. Ja vielleicht sind wir Menschen doch nicht so einfach gestrickt, wie ich eingangs gesagt habe.

Karriere = Sicherheit?

Betrachten wir nun die Karriere der Meisten in den deutschsprachigen Ländern. Heute wird man in Deutschland schief angeschaut, wenn man kein Abitur hat. Nicht viel anders in Österreich oder in der Schweiz. Eine Berufslehre reicht nicht. Der Bachelor muss es mindestens sein (hat doch heute jede Berufsgruppe schon ihren Bachelor). Dann muss noch der Master her; oder gleich einen Doktortitel? Je mehr desto besser. Warum machen wir das? Weil wir so viel Spass am Lernen haben? Einige vielleicht, aber sicher nicht die Mehrheit. Nein, es wird einem von allen Seiten eingetrichtert, dass man sonst nicht gut genug sei und keine guten Job-Aussichten hätte. – Zum Glück hatte das Bill Gates in seinen jungen Jahren nicht gewusst.

Und was passiert dann. Man arbeitet sich die Karriereleiter hoch. Heute etwas anders als noch vor 20 oder 30 Jahren, aber im Grundsatz hat es sich nicht wirklich verändert. Dann mit Mitte 40, anfangs 50 ist mein ein Top ausgebildeter und erfahrener Karriere-Athlet. Aber jetzt kommen die Burn-outs, Mid life Crises, Nervenzusammenbrüche, … Alles hat seinen Ursprung in der Angst. Angst, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, Angst nicht gut genug zu sein, Angst den Job zu verlieren und mit 50 will einem ja eh keiner mehr. Hinzukommt oft, dass man genau in dieser Phase seine Gesundheit ruiniert hat und etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hat. Das befeuert den Stressfaktor zusätzlich. Wer mit über 50 noch eine Anstellung hat, zuckt bei jeder negativen Schlagzeile zusammen. Gibt es wieder Stellenabbau? Wo? Wieviel? Könnte ich davon betroffen sein? Was mache ich dann? Natürlich passiert für die Meisten nicht wirklich etwas, aber im Hinterkopf sitzt dieser Gedanken. Wie oft habe ich schon den Spruch gehört: «Nur noch x Jahre und dann bin ich in Rente. Das muss ich einfach noch irgendwie aussitzen.» OMG. Was für eine Verschwendung von Leben und wie mühsam mit der latenten Angst leben zu müssen. An dieser Stelle möchte ich allen, die bis zur Rente aussitzen wollen, meine persönliche Einschätzung zur Zukunft unseres Rentensystems geben. Egal, ob in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Überalterung und eine starke Zunahme an Rentnern (die Babyboomer-Generation) sowie eine verrückte Wirtschaft, in der man für Obligationen einen Negativzins «kassiert», bringen unsere Rentensysteme stark ins Schwanken. Egal, wie man die Rentenkassen sanieren wird, eine Massnahme wird mit fast 100%iger Sicherheit kommen: das Rentenalter wird erhöht und/ oder es wird das flexible Rentenalter eingeführt. – Was ist jetzt mit all denen, die ihre Träume nicht gelebt haben und auf die Rente gehofft haben? Sicherheit adieu.

UNTERNEHMENsnachfolge

In allen DACH-Ländern – ganz extrem ist es aber in Deutschland – ist die Unternehmensnachfolge ein riesiges Problem. Die Kinder wollen den Betrieb des Vaters oder der Mutter nicht weiterführen. Nachfolger ausserhalb der Familie sind für kleinere Unternehmen auch nicht so einfach zu finden, und wenn, dann geht es oft in ausländische Hände, was dem Patron verständlicherweise Gewissenskonflikte beschert. Warum gibt es denn diese Unternehmensnachfolge-Problematik? Befragungen haben gezeigt, dass Menschen die Unsicherheit als Unternehmer hoch betrachten und lieber auf Nummer sicher gehen wollen und angestellt bleiben.

Wenn man aber alle Faktoren betrachtet, muss man sich wirklich fragen, wo liegt denn das grössere Risiko? Als Unternehmer oder als Angestellter?

Es gibt eine gute Lösung für Menschen mit hohem Sicherheitsbewusstsein

Ich verstehe, dass in unseren Breitengraden der Sicherheitsgedanke extrem stark verankert ist. Wir wollen ja auch alles und jedes Ereignis versichern. Alles was Neu oder Unbekannt ist, macht uns Angst. Aber das ist ganz normal. Du musst diese Angst ja nicht ganz besiegen und sollt den Sicherheitsgedanke nicht vollständig ablegen. Aber die Angst musst Du soweit in Schach halten können, dass Du trotzdem den Schritt ins Unbekannte wagst. Wenn Du Unternehmer sein möchtest, aber zwischen Sicherheit und dem Neuen hin- und hergerissen bist, dann kann ich Dir einen guten Rat geben. Kauf Dir doch ein Unternehmen und Du profitierst von dessen Marktpräsenz und hast vom ersten Tag an ein privates Einkommen als Geschäftsführer. Klar, es gibt auch bei Firmenkäufe einige Risiken, die man nicht unterschätzen darf, aber die lassen sich beherrschen. Gegenüber Neugründungen oder angestellt zu bleiben, gehst Du meines Erachtens das geringste Risiko ein. Als Bonus gewinnst Du die Freiheit, die Du gesucht hast, vorausgesetzt, Dein Traum ist es Unternehmer zu sein und Du kaufst ein Unternehmen, mit dem Du Deine Vision verwirklichen kannst.

Wenn Du mit dem Gedanken der Selbständigkeit bzw. des Unternehmer-Seins liebäugelst, dann bitte prüfe wirklich alle Möglichkeiten. Wenn Du Dich von Deiner Angst beherrschen lässt und auf die vermeintliche Sicherheit setzt und angestellt bleibst, kann es sein, dass Du bei der nächsten Entlassungswelle zu den Opfern gehörst. Nur den Wenigsten gelingt es dann in einem Gefühlszustand des Versagens etwas Eigenes aufzubauen. Darum, pack’ den Stier an den Hörnern und warte nicht bis andere für Dich entscheiden.

Ich habe es mir zur persönlichen Aufgabe gemacht, künftigen Unternehmern zu zeigen, wie sie ihre Traum-Firma kaufen können, und zwar selber und nicht in Abhängigkeit von Beratern. Der Firmenkauf stellt, neben dem Verkauf, die wichtigste Transaktion eines Unternehmers dar. Du kannst die Transaktion nicht in fremde Hände geben. Du musst unbedingt die Kontrolle behalten. Es geht dabei um zu viel – Dein Geld und Deine Zukunft. Gib das nicht aus Deinen Händen. Wenn Du wissen möchtest, ob Du fit bist ein Unternehmen zu kaufen, dann nutze doch die Gelegenheit und lade Dir den gratis Check «Erfolgreich Firmen kaufen» (unter Menüpunkt Check-up) herunter.

Ich wünsche mir für Dich, dass Dein Traum, Unternehmer zu sein bald in Erfüllung geht, Du wohlhabend wirst, so dass Du Deiner Familie bieten kannst, was Du schon immer wolltest und Du Befriedigung und Freude in Deinem Tun findest.

Erfolgreich Firmen Kaufen
Vom Angestellten zum Unternehmer

«Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle.

Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.»

Ingmar Bergman